Mai im Zeichen von Fatima
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- Erstellt am 08. Mai 2017
Monat Mai ist in der katholischen Kirche in besonderer Weise der Maria, der Mutter Jesu und unserer Mutter gewidmet. In den Kirchen werden Marienandachten gehalten, die Marien-, bzw. die Lauretanische Litanei gebetet und es wird zu den Marienwallfahrtsorten gepilgert. Unter den bekanntesten Wallfahrtsorten, wo Gottesmutter Maria verehrt wird, gehört Fatima in Portugal. Vor 100 Jahren war Fatima ein unbedeutendes Ort im Westen des Landes. Innerhalb von sechs Monaten hat sich das gründlich geändert...
Alles begann am 13. Mai 1917 in der Nähe des kleinen portugiesischen Ortes Fatima. Drei Hirtenkinder, Jacinta (7) und Francisco Marto (9) und Lucia dos Santos (10), weideten Schafe in der Nähe ihres Dorfes, als ihnen an einer Eiche die Gottesmutter Maria als weiß gekleidete Frau erschien. Sie sprach zu ihnen und forderte sie auf, den Rosenkranz zu beten. Das Ereignis wiederholte sich ein halbes Jahr lang an jedem 13. des Monats. Die Erlebnisse der Kinder sprachen sich herum und wurden auch von Medien aufgegriffen. Die Erscheinungen endeten am 13. Oktober 1917 mit einem atemberaubenden Sonnenphänomen, das zehntausende Schaulustige mit ansehen konnten.
Heute ist Fatima nach Lourdes in Frankreich zweitgrößtes Marienwallfahrtsort in Europa. Was genau ereignete sich im Cova da Iria? Worüber sprach Maria zu den Seherkindern? Was ist an Fatoma so besonders? Was ist der Kern der Botschatf von Fatima?
Durch die Kartage zum Osterfest
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- Erstellt am 12. April 2017
Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag sind theologisch untrennbar mit Ostern als dem Fest der Auferstehung Christi verbunden. Die Trauer um den gekreuzigten Herrn (althochdeutsch Kara = Trauer, Klage) hat dem Karfreitag wie auch dem Karsamstag und der ganzen Karwoche den Namen gegeben.

Die Osternacht ist nach ältester Überlieferung „eine Nacht der Wache für den Herrn". In dieser Nacht erwartet die Kirche betend die Auferstehung des Herrn. Die Nacht des Paschafestes, die die Hebräer in Erwartung des Vorüberganges des Herrn, der sie von der Knechtschaft des Pharao befreien sollte, verbrachten, wurde von ihnen zum jährlichen Gedächtnis an dieses Ereignis gemacht. Sie war ein Bild, das das wahre Pascha Christi ankündigte; zugleich ein Bild der wahren Befreiung, in der „Christus die Ketten des Todes zerbrach und aus der Tiefe als Sieger emporstieg" (Osterlob). Von Anfang an hat die Kirche das jährliche Pascha, das Fest der Feste, in einer nächtlichen Feier begangen. Denn die Auferstehung Christi ist das Fundament unseres Glaubens und unserer Hoffnung. "Die österliche Freudennachricht lautet: Jesus, der Gekreuzigte, ist nicht hier, er ist auferstanden. Sie bietet uns die tröstende Gewissheit, dass der Abgrund des Todes überschritten ist und damit die Trauer, die Klage und die Mühsal überwunden sind" (Papst Franziskus). Lassen wir uns von dieser Botschaft ergreifen...
WIR WÜNSCHEN IHNEN GNADENREICHE KARTAGE UND EIN FROHES, GESEGNETEES OSTERFEST !
Fastenzeit - Worauf kommt es an?
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- Erstellt am 04. März 2017
Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Sie wird mit dem Aschenkreuz eingeleitet. Die Asche ist Zeichen der Vergänglichkeit, aber gleichzeitig auch Reinigungsmittel. Deshalb hören wir an diesem Tag den Aufruf: „Bedenke Mensch, daß du Staub bist, kehr um und glaub an das Evangelium".
In der Tradition der katholischen Kirche sind diese 40 Tage als Vorberietung auf Ostern gedacht. Papst Franziskus sagt: "Wir können diese vorösterliche Zeit als ein Heraustreten aus unserer Finsternis hin zum Licht des auferstandenen Christus verstehen. Sie bietet uns Gelegenheit, unser Taufbekenntnis zu erneuern, wieder neu „von oben" – von der Liebe Gottes – geboren zu werden (vgl. Joh 3,3). Insofern ist die Fastenzeit ihrem Wesen nach Zeit der Umkehr und der Hoffnung." (Generalaudienz am 01. März 2017)
Hier finden Sie interessante Hinweise und Impulse wie man die Fastenzeit sinvoll und fruchtbar gestalten kann...
Gott kommt in die Welt
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- Erstellt am 22. Dezember 2016
die Adventszeit erfüllt sich langsam, aber sicher. Das Weihnachtsfest steht vor der Tür. Was wir als Christen an Weihnachten feiern lässt sich kaum in Worte fassen. "Gottes Sohn wurde Mensch, damit der Mensch Heimat habe in Gott. (...) In der Herabkunft des Wortes Gottes hat uns alle mütterliche Liebe umarmt. Gottes Menschwerdung ist die grosse Mitteilung seiner Liebe, in ihr schaut der Mensch Gott ins Angesicht" (hl. Hildegard von Bingen).
Immer wieder, wenn wir Weihnachten feiern, wünschen wir uns einen Hauch von Gottes Nähe, Liebe und Güte, Licht und Kraft in unseren Herzen zu spüren. Jahr für Jahr, wenn wir das Kind in der Krippe anschauen, öffnen wir unsere Herzen für die Dinge, die man nicht erarbeiten, nicht kaufen kann. So kann uns das Wunder der Weihnacht im Inneren verwandeln. "Der Stern von Bethlehem ist ein Stern in dunkler Nacht auch heute noch" (Edith Stein - hl. Benedicta vom Kreuz).
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen, die Sie diese Zeilen lesen, ein frohes, gnadenreiches Weihnachtsfest!